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Etappe 3 Monfalcone - Triest

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40km, flach bis auf ein paar "Wellen", Dauerregen

Die Küstenstraße zwischen Monfalcone ist im ersten Abschnitt nicht so toll: eine typische SS, die durch die Vororte von Monfalcone führt, Zubringer zur Autobahn. Im zweiten Abschnitt ist die Straße spektakulär und außerdem tendenziell leicht abschüssig. Bei schönem Wetter könnte ich diese Straße vielleicht noch mehr genießen. Ich treffe zwei Tourenradler, die sich auch nicht haben abschrecken lassen.

Jetzt mache ich Sightseeing in Triest, das mich schon bei der Einfahrt beeindruckt: Grandiose Paläste, ein alter Hafen, eine Burg, die kilometerlange Uferpromenade...

Die Klamotten habe ich zum Trocknen aufgehängt.

Etappe 2 Latisana - Monfalcone

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96 km alles flach, Dauerregen . Die Schönwetter-Radler vom Giro d'Italia machen heute Pause, während ich die Mühle durch die österreichischen Mittelmeer-Regionen prügle.

Es regnet mal mehr mal weniger, trotzdem macht die Fahrt Spaß, mit Ausnahme einer kurzen Schlammschlacht. Ich hatte mir vor der Fahrt neue Schuhe mit Goretex-Membaran gekauft. Die haben zumindest vier Stunden gehalten. Erwins rote Regenjacke sieht zwar schick aus, hält aber nicht so viel Regen ab.

Ich fahre fast ausschließlich auf Radwegen, u.a. ein spektakuläres Stück zwischen Cervignano und Grado auf dem Alpe-Adria-Weg. Ab Grado geht der Weg durch ein größeres Naturschutzgebiet mit interessanten Vögeln. Dann feht's weiter zum Isonzo und schließlich nach Monfalcone.

Mein Hotel liegt direkt neben der großen Werft im Stadtteil Panzano. Interesante Arbeitersiedlung, die offenbar immer noch ziemlich intakt ist. Ansonsten fallen die vielen asiatischen Menschen im Stadtbild auf, die auch bei der Werft arbeiten (Bengalen?).

Frühstück war super, mit selbstgebackenem Kuchen 🍰, leckerem Käse 🧀 und der obligatorischen Kanne mit sehr starkem Kaffee ☕. Ich warte darauf, dass der Regen 🌧️ etwas nachlässt. Die Aussichten für heute sind nicht so gut, aber als alter Yogi hat man die Sonne ja eingebaut 😉

Etappe 1 Venedig - Latisana

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148 km, alles flach. Wetter zum Teil bewölkt, bisschen schwül bei Temperaturen um 25°C

Nach dem wirklich stressigen und nervigen Start ging es ab Jesolo besser. Zum Schluss hatte ich wieder ein paar Kilometer auf einer Strada Statale, der Verkehr war aber ruhiger. Es gibt z.T. ausgeschilderte Radwege, denen ich versuche zu folgen. Einer davon führt über eine Straße, die zwar offiziell noch Autostraße ist, wo aber keiner lang fährt, weil es eine leistungsfähigere Straße parallel dazu gibt

Der Weg führt mich häufig entlang von Kanälen. Das Wassermanagement in der gesamten Region muss ziemlich ausgeklügelt sein, es gibt auch alle paar hundert Meter eine alte Pumpenstation (Foto kommt). Große Felder, z. T. brach liegend, helle Erde. Anbau von Getreide, Wein, Reis. An den Kanälen oder an kleineren Flüssen habe ich häufiger riesige Netzkonstruktionen gesehen, die wohl dem Fischfang dienen.

Unterkunft in einem Agriturismo in der Nähe von Latisana. Schönes Zimmer, preiswert, aber freilich etwas ab vom Schuss.

Pause in Jesolo. Ich habe tatsächlich noch einen Radweg gefunden

Fahre natürlich regelwidrig auf der einzigen Brücke zwischen Venedig und Mestre. Dafür gibt's ein schöbes Hupkonzert. Schlage mich dann durch Trabantensiedlungen in Mestre durch, bis ich schließlich auf der stark befahrenen Bundesstraße Richtung Osten lande. Den Start hätte ich mir besser vorgestellt. Jetzt gibt's erstmal Frühstück.

Puhh, so ein Tag auf der Bahn ist anstrengender als Radfahren. Ich bin jedenfalls total planmäßig in Venedig eingetroffen und konnte mein einfaches Hotelzimmer beziehen. Stadt beeindruckend aber krasse Touri-Action.

Italien & Istrien 🚲

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Morgen beginnt (hoffentlich) meine Fahrradtour von Venedig 🇮🇹 über Triest, Pula 🇭🇷 nach Verona.

Bei herrlichem Fahrradwetter in Düsseldorf steige ich in einen IC 🚂 nach Mannheim, von dort geht es über München und Verona nach Venedig. Ich werde also voraussichtlich den ganzen Tag in einer mehr oder minder komfortablen Blechbüchse eingesperrt sein, ab und zu meine Mühle umladen und mir um meinen nächsten Anschluss Sorgen machen.

Etappe 3 Aachen - Düsseldorf

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114 km, Wetter gut: Kaum Wind, Temperatur zwischen 10 und 20, kein Regen, meist Sonne.

Nach einem reichhaltigen Frühstück Start über Aachen City, Universität ins Wurmtal. Dort ziemlich gut ausgebaute Fahrradwege, meist mit Wanderwegen geteilt. Gemischt Schotter, Asphalt. Es gibt ein paar Hügel, die wir ganz locker bewältigten. Spätestens ab Geilenkirchen ist die Strecke komplett flach.

Ab Erkelenz / Hückelhoven gibt es ein paar Passagen durch Ortschaften, die ziemlich blöd sind.

Schließlich Fahr am Niers-Radweg bis kurz hinter Korschenbroich. Christoph und Wolfgang fuhren weiter Richtung Neersen, ich schlug einen Weg schräg am Flughafen Mönchengladbach vorbei zum Nordkanal ein. Nordkanal-Fahrt über Kaarst  / Neuss ist die kürzeste Verbindung aber total nervig weil direkt neben der vielbefahrenen Landstraße.

Etappe 2 St. Vith - Aachen

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100 km auf der Vennbahn. Bis kurz hinter Monschau (km 60) hatten wir durchgängig Nieselregen bei Temperaturen zwischen 7 und 14 Grad. Anschließend lockerte es  auf, und es ging fast konstant mit 2% Gefälle bergab.

Die Vennbahn-Trasse ist super: Belag fast durchgängig Asphalt, keine Straßen, gute Beschilderung. Wenig los heute.

Monschau ist ein typischer Touri-Ort, der auch bei Gästen aus den Nachbarländern sehr beliebt zu sein scheint. Ist mir zu kitschig, zu sehr Geschäftemacherei.

Kurz vor Aachen haben wir am alten Bahnhof in Raeren (Belgien) eine Pause eingelegt. Dort gibt es eine neue Wirtschaft in einer kleinen Hütte, die Erfrischungen und Kleinigkeiten verkauft. Sehr nett, leckeres belgisches Bier. Offenbar auch bei Ortsansässigen beliebt.

Unterkunft im "art Hotel Aachen Superior" in Burtscheid. Die Sauna ist leider nicht angeheizt.

Gute Etappe, aber ohne Regen und mit 5°C mehr wäre sie grandios gewesen.