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Etappe 1 Venedig - Latisana

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148 km, alles flach. Wetter zum Teil bewölkt, bisschen schwül bei Temperaturen um 25°C

Nach dem wirklich stressigen und nervigen Start ging es ab Jesolo besser. Zum Schluss hatte ich wieder ein paar Kilometer auf einer Strada Statale, der Verkehr war aber ruhiger. Es gibt z.T. ausgeschilderte Radwege, denen ich versuche zu folgen. Einer davon führt über eine Straße, die zwar offiziell noch Autostraße ist, wo aber keiner lang fährt, weil es eine leistungsfähigere Straße parallel dazu gibt

Der Weg führt mich häufig entlang von Kanälen. Das Wassermanagement in der gesamten Region muss ziemlich ausgeklügelt sein, es gibt auch alle paar hundert Meter eine alte Pumpenstation (Foto kommt). Große Felder, z. T. brach liegend, helle Erde. Anbau von Getreide, Wein, Reis. An den Kanälen oder an kleineren Flüssen habe ich häufiger riesige Netzkonstruktionen gesehen, die wohl dem Fischfang dienen.

Unterkunft in einem Agriturismo in der Nähe von Latisana. Schönes Zimmer, preiswert, aber freilich etwas ab vom Schuss.

Lady Marilyn

Lady Marilyn

Die Kapelle hat heute Abend frei. Also muss ich notgedrungen weiterfahren.

Pause in Jesolo. Ich habe tatsächlich noch einen Radweg gefunden

Fahre natürlich regelwidrig auf der einzigen Brücke zwischen Venedig und Mestre. Dafür gibt's ein schöbes Hupkonzert. Schlage mich dann durch Trabantensiedlungen in Mestre durch, bis ich schließlich auf der stark befahrenen Bundesstraße Richtung Osten lande. Den Start hätte ich mir besser vorgestellt. Jetzt gibt's erstmal Frühstück.

Puhh, so ein Tag auf der Bahn ist anstrengender als Radfahren. Ich bin jedenfalls total planmäßig in Venedig eingetroffen und konnte mein einfaches Hotelzimmer beziehen. Stadt beeindruckend aber krasse Touri-Action.

Italien & Istrien 🚲

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Morgen beginnt (hoffentlich) meine Fahrradtour von Venedig 🇮🇹 über Triest, Pula 🇭🇷 nach Verona.

Bei herrlichem Fahrradwetter in Düsseldorf steige ich in einen IC 🚂 nach Mannheim, von dort geht es über München und Verona nach Venedig. Ich werde also voraussichtlich den ganzen Tag in einer mehr oder minder komfortablen Blechbüchse eingesperrt sein, ab und zu meine Mühle umladen und mir um meinen nächsten Anschluss Sorgen machen.