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Parenzana-Zubringer

Parenzana-Zubringer

Es regnet gerade nicht!

Ich beherzige den Tipp eines erfahrenen Radsportlers und bringe meine Kette in Ordnung, bevor ich zum Aperitivo schreite. Das Kettenöl verkauft mir ein Hipster, der einen kombinierten Surf-/Skateboard/Fahrradladen betreibt. Wie in Düsseldorf...

In der Gedenkstätte Risiera di San Sabba bat mich eine Frau mit lila Bärchen-Glitzerpulli, ein Foto von ihr zu machen, wie sie lächelnd auf eine Tafel zeigt. Komisch.

Etappe 3 Monfalcone - Triest

1 min read

40km, flach bis auf ein paar "Wellen", Dauerregen

Die Küstenstraße zwischen Monfalcone ist im ersten Abschnitt nicht so toll: eine typische SS, die durch die Vororte von Monfalcone führt, Zubringer zur Autobahn. Im zweiten Abschnitt ist die Straße spektakulär und außerdem tendenziell leicht abschüssig. Bei schönem Wetter könnte ich diese Straße vielleicht noch mehr genießen. Ich treffe zwei Tourenradler, die sich auch nicht haben abschrecken lassen.

Jetzt mache ich Sightseeing in Triest, das mich schon bei der Einfahrt beeindruckt: Grandiose Paläste, ein alter Hafen, eine Burg, die kilometerlange Uferpromenade...

Die Klamotten habe ich zum Trocknen aufgehängt.

Etappe 2 Latisana - Monfalcone

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96 km alles flach, Dauerregen . Die Schönwetter-Radler vom Giro d'Italia machen heute Pause, während ich die Mühle durch die österreichischen Mittelmeer-Regionen prügle.

Es regnet mal mehr mal weniger, trotzdem macht die Fahrt Spaß, mit Ausnahme einer kurzen Schlammschlacht. Ich hatte mir vor der Fahrt neue Schuhe mit Goretex-Membaran gekauft. Die haben zumindest vier Stunden gehalten. Erwins rote Regenjacke sieht zwar schick aus, hält aber nicht so viel Regen ab.

Ich fahre fast ausschließlich auf Radwegen, u.a. ein spektakuläres Stück zwischen Cervignano und Grado auf dem Alpe-Adria-Weg. Ab Grado geht der Weg durch ein größeres Naturschutzgebiet mit interessanten Vögeln. Dann feht's weiter zum Isonzo und schließlich nach Monfalcone.

Mein Hotel liegt direkt neben der großen Werft im Stadtteil Panzano. Interesante Arbeitersiedlung, die offenbar immer noch ziemlich intakt ist. Ansonsten fallen die vielen asiatischen Menschen im Stadtbild auf, die auch bei der Werft arbeiten (Bengalen?).

Blinder Passagier

Blinder Passagier

Dieser Grashüpfer 🦗 ist wohl ein großer Radreise-Fan. Er saß seit der Abfahrt auf dem Rad und hat sich erst in der Schlammwüste des Isonzo-Deltas (ca. km 75) verkrümelt. Wenn der kleine Racker so tapfer durchhält, worüber sollte ich mich dann beschweren?

 

Frühstück war super, mit selbstgebackenem Kuchen 🍰, leckerem Käse 🧀 und der obligatorischen Kanne mit sehr starkem Kaffee ☕. Ich warte darauf, dass der Regen 🌧️ etwas nachlässt. Die Aussichten für heute sind nicht so gut, aber als alter Yogi hat man die Sonne ja eingebaut 😉