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Felix

Perfektes Timing ⏱️! Fünf Minuten nach meiner Ankunft in Bratulići fängt es an zu donnern 🌩️und zu regnen 🌧️. Wahrscheinlich nur ein kurzer Schauer, aber trotzdem gut, schon am Ziel 🏁 zu sein.

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Ordentliche Mittagspause in einer "Konoba" in Bale. Tolles Städtchen, aber viele Häuser in der Altstadt stehen zum Verkauf. Heute Mischung aus Bundesstraßen und Schotterpisten. Nachher vielleicht noch ein paar normale Straßen.

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Etappe 7 Labin - Pazin

1 min read

93 km, hügelig, asphaltiert, meist sonnig, 25°C

Nach einer kurzen Runde über den Labiner "Hügel" fahre ich runter ins Tal, um nach Gračišće auf dem westlicheren Hügel hochzufahren. Das war anstrengend.

Anschließend noch eine Runde durch das istrische Hinterland. Passable, hügelige  Straße, alle 3-4 Kilometer ein kleines Dörfchen. Man sieht nicht viele Menschen. Sehr kleine Äcker mit Kartoffeln, Zwiebeln und anderem Gemüse.

In Svetvinčenat zwei Radler gesehen, sonst keine weitere Sichtung. Diese Ecke ist wohl eher bei Auto- und Motorradfahrern beliebt.

Pazin ist eine "größere" Ortschaft mit super Burg, historischer Altstadt und einem unterirdischen Fluss. Es gibt aber auch viele Neubauten. Bis jetzt der am wenigsten touristisch geprägte Ort, an dem ich Station mache.

Unterkunft in einem einfachen Zimmer in einer Pension mit Blick auf die Kirche. Kurs 150 Kunar, das sind ca. 22€.

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Etappe 6 Poreč - Labin

1 min read

92 km, sehr hügelig, heiter, um die 20°C

Super-Fahrradtag durchs istrische Hinterland. Geradeaus und eben können die hier irgendwie nicht. Viele Abschnitte auf wenig befahrenen Autostraßen, die Abschnitte auf den Bundesstraßen sind eher nervig, weil viel Verkehr. Der ist beim Hochkraxeln und Runterrollen hinderlich. Ich freue mich, diesen Tag nicht die rote Lehmpiste fahren zu müssen.

Starke Landschaft, hauptsächlich Wein und Öl, zwischendurch auch Getreide. Viel Brachland.

Nach Rapac bin ich nicht mehr runtergefahren. Dort hätte ich wohl nur für einen dreistelligen Betrag in einer der Bettenburgen absteigen können. Morgen hätte ich wieder aus der Bucht hochradeln müssen. Labin liegt etwas oberhalb und ich bin in einem Tip-Top-Zimmer für einen guten Kurs direkt in der Altstadt untergebracht. Diese ist, im Gegensatz zu Grošnjan, noch "normal" bewohnt.

Felix

Pause kurz vor Pazin, natürlich wieder total authentisch auf der Terasse eines Supermarkt-Cafés mit Aussicht auf einen Steinbruch. Nach Opotija rüber sind mir die Hügel doch ein bisschen zu hoch, und von dort aus gibt es nur die Küstenstraße als Anschlussmöglichkeit. Neuer Plan: gleich mal rechts abbiegen, kleine Hügelkette hoch und dann durchs Boljunčica-Tal Richtung Labin. Entweder dort bleibem oder weiter in den Badeort Rabac. Mal gucken, wie es läuft. Bis lang zwar anstrengend aber schön.

Felix

Der Plan

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Meine Fähre nach Italien geht erst am 4.6. ab Pula, ich habe also noch viel Zeit, um Istrien zu erkunden. Die Westküste ist wohl ziemlich touristisch verdorben, die Ostküste hingegen soll sehr schön sein (sagen Damir G. und der Barkeeper in Poreč). Ich werde versuchen, mich durch das hügelige Inland nach Opatija durchzuschlagen. Es kann sein, dass das für einen Schlag zu weit ist. Dann muss ich in Pazin Quartier machen

Felix

Abendessen im Ćevap Grill am Rande des Gewerbegebiets. Das ist zwsr besonders authentisch, aber nicht lecker. Hackfleisch irgendwie eine gummiartige Masse, als hätten die das nach dem Durchdrehen noch mal püriert.

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Etappe 5 Grožnjan - Poreč

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69 km, hügelig, vereinzelte Tropfen, 15-22 °C

Die Parenzana-Strecke ist wirklich fantastisch. Man fährt durch die Natur, schlängelt sich langsam an den Hügeln hoch und genießt immer wieder tolle Ausblicke. Richtig gut.

Der Anstieg nach Vižinada war nicht sooo schlimm, weil der Belag ein bisschen besser wurde (20 km auf OK'em Schotter). Allerdings war ein Stückchen weiter der rote Lehm in der Region von Višnjan doch zu viel für mein Schutzblech, weil immer wieder Brocken davon am Reifen hingenblieben und den Bereich zwischen Reifen und Schutzblech "verklebten". Das kostet nicht nur Kraft, sondern führte auch dazu, dass sich das Schutzblech von den Drahtstreben löste und umklappte. Habe ich wieder fixieren können. Nach dem Ritt war jedenfalls erstmal eine Fahrrad-Dusche angesagt...

Auf der Strecke habe ich bei Motovun 2 Radler getroffen, dann erst wieder Ausflugsradler kurz vor Poreč. Mountainbike fahren scheint hier auch eine beliebte Touristenaktivität zu sein.

Bei der Fahrt durchs Gewerbegebiet entdeckte ich ein Schild zu einer lokalen Kleinbrauerei ("Bura Brew"). Ich habe dort geklingelt und vom Braumeister zwei Biere gekauft.

Felix

Pause in Livade. Ich ruckle mit 10-15 km/h über die Steinpiste. Immer wieder tolle Aussichten, kurze Talbrücken und Tunnel (z.T. mit Automatik-Licht). Jetzt muss ich über Montovun nach Vizinada klettern.

Felix

Etappe 4 Triest - Grožnjan

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85 km, eher flach, ab Grenze Kroatien Anstieg, bedeckt, zum Ende hin Nieselregen, 15°C

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, hört es um 8 Uhr auf einmal auf und fängt bis 15 Uhr auch nicht mehr an. Hurra!

Der Weg aus Triest heraus ist ein bisschen mühselig, weil die Beschilderung fehlt und die Route auf einer Haupt-Ausfallstraße verläuft. Aber alles kein Problem.

Spätestens in Slowenien richtig schöner, asphaltierter Radweg. Nachdem man ein bisschen über die Hügel gecruist ist (toll!), landet man auf dem Fahrrad-Küsten-Highway (siehe Foto).

Während zwischen Italien und Slowenien nur ein kleines Schild die Landesgrenze markiert, gibt es nach Kroatien eine ordentliche Grenzstation. Ich stelle mich ein bisschen dusselig an und werde von den Jungs ein bisschen angeschnauzt. Naja, es gab halt nur Spuren für Autos und Bus/LKW. Als Fahrradfahrer ist man doch frei und kann sich ein bisschen durchlavieren... Pustekuchen!

Ab Grenze ist der Weg nicht mehr asphaltiert, grober Schotter wechselt sich mit nassem Ton ab; beides nicht so das natürliche Habitat meiner Mühle. Z.T. führt der Weg spektaktulär an einem Kap entlang, manchmal ist es aber auch nur eine Dreckpiste neben der neu gemachten Autostraße. Ich erreiche Groznjan rechtzeitig bevor es richtig zu regnen beginnt. Interessantes Dörfchen mit toller Aussicht, voll auf Ausflugtouristen eingestellt, aber zumindest heute nicht allzu sehr Disneyland. Unterkunft in Privatpension (was Anderes scheint es auch nicht zu geben).