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Etappe 9: Dinxperlo - Düsseldorf

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124 km / 342 hm Wetter hat sich beruhigt, aber frisch.

Schöne Ecken am Niederrhein, die ich z.T. schon kenne. In Xanten ist Markt, aber da ist eh immer Trubel. Am Rhein rauf zu fahren, ist nicht so spektakulÀr, aber problemlos.

Etappe 8: Lüdinghausen - Dinxperlo

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106 km / 463 hm

Man kann nicht immer nur Sonnenschein und RĂŒckenwind haben... Starker Gegenwind mit stĂŒrmischen Böen. Immer wieder Regen.

Abstecher zu den "Big Beautiful Buildings" in Wulfen war interessant. Aber auch traurig zu sehen, wie das alles verfÀllt.

Unterkunft in einem Landgasthof, sehr "traditionell". Leider ohne Abendessen, aber gutes FrĂŒhstĂŒck und freundliche Wirtin.

Etappe 7: Paderborn - Lüdinghausen

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132 km / 295 hm

Relaxtes Radeln ohne Höhenmeter. Wetter bis zur Ankunft besser als erwartet, bedeckt und ein bisschen Gegenwind, aber trocken und angenehme Temperatur. Entlang Römer-Lippe-Radweg und spĂ€ter ein bisschen ĂŒber die Landstraßen. Schlösser und imposante Gutshöfe hat es entlang der Strecke zu hauf.

LĂŒdinghausen ist ein sehr kleines, nettes StĂ€dtchen. Unterkunft im neu renovierten "Hotel 11". Zimmer liebevoll eingerichtet, FrĂŒhstĂŒck mit frischem O-Saft und Spiegeleiern. Allerdings trotz Bett and Bike keine Möglichkeit, das Rad zu reinigen.

Etappe 6: Hameln - Paderborn

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91 km / 670 hm Regen und starker Gegenwind

Höhepunkt "Preußische Velmerstot" schön, ein bisschen Trage-/Schiebepassae auf rutschigem Wanderweg. Leider wg. Regen und Wolken heute keine gute Aussicht vom Turm. Schöne Schotterstrecke zwischen Feldrom und Altenbeken.

Unterkunft im Hotel zur MĂŒhle, ein richtiges Hotel in der Altstadt. Leider keine Möglichkeit zur Fahrradreinigung.

Etappe 5: Goslar - Hameln

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121 km / 975 hm bedeckt, aber Temperatur / Wind OK

Nach ein paar Tagen in Goslar geht es wieder Richtung Westen. Erst an der Nordseite des Harzes entlang, dann ein paar Kilometer an der Leine bis Gronau. Von dort (unter Umgehung der HĂŒgel) einfach weiter nach Hameln.

Schöne, leicht wellige Landschaft, viele grĂ¶ĂŸere Gehöfte / Schlösser.

Etappe 4: Fuhrbach - Goslar

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110 km / 1900 hm

Perfektes Radelwetter. Insbesondere der erste Teil bis zumHarz hat mir super gefallen: Viele kleine StrĂ€ĂŸchen und Feldwege, immer wieder mal mit einer GrenzĂŒberquerung. Im Harz war mir das grĂŒne Band ein wenig zu grĂŒn, einige Abschnitte waren gesperrt, Plattenwege sind zwar interessant, lassen sich mit meinem Fahrrad allerdings nicht so gut runterbrettern. Auffahrt zum Brocken voll in Ordnung. Dort herrscht Massenauftrieb. Abfahrt via Goetheweg recht anstrengend, Straße ab Torfbruch gut, Radweg an der Okertalsperre vom Feinsten. In Goslar Wiedersehen mit meinen Eltern, Vattern ist von Berlin mit dem Rad angereist. Unterkunft "natĂŒrlich" im Hotel zur Tanne.

Etappe 3: Fritzlar - Fuhrbach

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Recht frĂŒher Start in Fritzlar, schöne Morgenstimmung auf dem Ederradweg, bedeckt aber trocken. Auf dem Fuldaradweg zunehmend mehr Verkehr. In Hannoversch MĂŒnden, einem neuralgischen Punkt in det deutschen Radwegelandschaft, war dann richtig Remmidemmi. Also schnell raus und noch ein StĂŒckchen flach die Werra hoch. Ab Mittag dann entlang Eurovelo 13 an der ehemaligen DDR-Grenze. Herrliche, kleine Straßen und Feldwege durch eine interessante Landschaft, klasse!

Unterkunft in einem Landgasthof "Kronprinz" kurz hinter Duderstadt sehr gut.

Etappe 2: Hilchenbach - Fritzlar

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152 km / 954 hm

In der Nacht hatte es ordentlich geregnet, die Wege waren entsprechend matschig. Zum GlĂŒck wĂ€hrend des Tages nur ganz kurze Schauer.

Der Ederradweg hat mir insgesamt gut gefallen. Insbesondere der erste Teil ist relativ "natĂŒrlich". Der riesige Edersee ist ziemlich leer, trotzdem ist das wohl eine sehr beliebte Tourismusregion. Die Fahrt am Ufer entlang war etwas langweilig. Fritzlar ist ein schönes, kleines StĂ€dtchen, viele erhaltene FachwerkhĂ€user, Stadtmauer mit TĂŒrmen usw. Aufnahme im Hotel sehr freundlich mit Möglichkeit, mein Rad zu reinigen. Am Abend Gewitter mit Wolkenbruch.

Etappe 1: Düsseldorf - Hilchenbach

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134 km, 1580 hm

Mit guter Laune gegen 8:00 Uhr gestartet, nach 3 km macht es "pft pft pft". Also neuen Schlauch eingezogen, mit der Pumpe gekÀmpft und noch mal nach Hause, um richtig zu pumpen und einen neuen Ersatzschlauch einzupacken. Grrr, das geht ja gut los.

Aber anschließend lĂ€uft es ganz gut, grĂ¶ĂŸtenteils auf dem Bergischen Panoramaradweg zwischen Solingen und Olpe. Der ist gut gemacht. In Olpe ein bisschen verfahren. Der Weg von Kreuztal nach Hilchenbach ist auch schön.

Die Unterkunft ist ein einfaches Hotel, der Inhaber ist selbst auch begeisterter Radfahrer und Canyon-Fan. Leider spielt sein Knie nicht mehr so mit.

Italien / Istrien 2019 Fazit

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Navigation đŸ—ș

Weder in Italien noch in Istrien sind die Fahrradwege ausreichend beschildert. Deshalb ist das Fahren auf einem Bahntrassenradweg (Parenzana oder Treviso-Ostiglia) umso angenehmer, weil man sich um die Navigation nicht kĂŒmmern muss. FĂŒr den Rest der Fahrt war "traditionelle" Navigation mit Landkarte / OsmAnd und normalen Auto-Wegweisern angesagt. In den Openstreetmap-Karten sind auch viele der offiziellen Radwege hinterlegt, so dass man diese fĂŒr die Tagesplanung verwenden bzw. ihnen folgen kann. In der Touristeninformation in Porec habe ich eine hervorragende Karte mit Rennradstrecken in ganz Istrien erhalten (PDF-Download hier); diese konnte ich fĂŒr die Fahrten im Hinterland gut verwenden.

Fahrrad đŸšČ

Die neue MĂŒhle hat super durchgehalten; ich hatte keine Panne oder sonstige "Fehler". Selbst auf dem kroatischen Teil der Parenzana mit den groben Steinwegen ließ sich das Fahrrad gut und sicher fahren. Im letzten Abschnitt der Parenzana hat das Schutzblech ein bisschen gestört, weil sich der Schlamm darin gesammelt und blockiert hat. Anschließend bin ich zu 95% auf asphaltierten Wegen gefahren.

Unterkunft 🏹 und Essen đŸČ

Die Regionen, die ich besucht habe, sind gut erschlossen und z.T. touristisch geprĂ€gt. Es gibt gute Wege, ausreichend UnterkĂŒnfte und z.T. Tourismus-BĂŒros.

Die Unterkunftssuche war unproblematisch, als Alleinreisender ist man gegenĂŒber einer Gruppe im Vorteil. Die Preisspanne fĂŒr eine Übernachtung war groß: Zwischen 150 Kuna (ca. 22 €) in einer offiziellen Pension in Pazint bis zu 110 € fĂŒr ein schrottiges Hotelzimmer in Venedig. Es gab ĂŒberall Dusche / WC auf dem Zimmer. Die Vor-Ort-Suche fĂŒhrte meist zu besseren Ergebnissen als eine Reservierung ĂŒber booking.com. Highlights:

  • Agriturismo Albafiorita in Latisana: 55 €, das beste FrĂŒhstĂŒck der ganzen Reise
  • Lemechi Casa San Marco in Labin: 40 €, ganz neu und direkt in der Altstadt, freundlicher Empfang
  • Locanda Tergola in Camposampiero: 28 €, Empfehlung der Dame aus dem Tourismus-BĂŒro, super Pizzeria

Meine Suche nach möglichst "authentischen" Erfahrungen geht auch manchmal nach hinten los: Die zwei kroatischen Grill-Restaurants, in denen ich gegessen habe, habe ich ziemlich enttÀuscht verlassen. Aber das ist mein persönlicher Geschmack.

FrĂŒhstĂŒck wird weder in Italien noch in Kroatien großgeschrieben. In Istrien gibt es zwar viele "Cafe-Bars", die aber kein Essen servieren. Hier habe ich mich hĂ€ufiger beim BĂ€cker oder im "Konzum" versorgt, auch fĂŒr den Mittagssnack. In Italien haben viele Bars ein Cornetto, einige davon belegte Brote oder sogar ein Mittagsgericht, das ist praktisch.

Tourismus đŸ“·

Die Fahrt war ziemlich abwechslungsreich: Vom Tourismus-Moloch Venedig ĂŒber das urbar gemachte Flachland Venetiens (ein bisschen wie in den Niederlanden, nur auf italienisch) in die kuk-Metropole Triest. Anschließend durch einen Zipfel Sloweniens in die istrischen "Berge" und - mit Abstechern ins karge Hinterland - an die Adria. Schließlich durch den westlichen Teil Venetiens nach Verona.

In allen Regionen gab es interessante Sachen zu sehen, auch kleinere Attraktionen wie z.B. eine bestimmte EisenbahnbrĂŒcke auf der Parenzana oder ein altes Herrenhaus in Campiglia dei Berici. In Triest und in Verona habe ich jeweils einen (halben) Tag fĂŒr Besichtigungen reserviert, sonst zwischendurch ab und zu mal angehalten. Die AbwĂ€gung zwischen "Strecke machen" und "Tourismus" trifft jeder ein bisschen anders.

Venedig und Umgebung werde ich mit dem Fahrrad kĂŒnftig meiden. In der Stadt selbst geht's sowieso nur zu Fuß voran, Fahrrad schieben ist verboten und unpraktisch. Aber auch die ersten 15-20 km durch die Vororte und Mestre waren blöd. Vielleicht gibt's irgendwo gute Radwege, ich habe sie nicht gefunden.

Die Fahrt auf der Parenzana-Trasse war wirklich toll. Der Weg schlĂ€ngelt sich durch die Natur an den HĂŒgeln entlang, man befĂ€hrt alte Tunnels und BrĂŒcken und sieht die umfunktionierten österreichischen Bahnhofs-HĂ€uschen.

An- und Abreise 🚂, Transfer ⛮

Die An- und Abreise mit der Bahn hat gut geklappt, ich habe alle AnschlĂŒsse erreicht. Andernfalls wĂ€re ich ziemlich aufgeschmissen gewesen, weil es nicht so viele Möglichkeiten gibt, mit der Bahn so weite Strecken zurĂŒckzulegen. Ich war jeweils einen ganzen Tag unterwegs, das ist auch meine Grenze. Die Fahrt ĂŒber den Brenner ist landschaftlich interessant.

Die neuen ICEs haben ca. zehn StellplĂ€tze fĂŒr FahrrĂ€der im ersten Waggon, und die TĂŒr ist dort wohl auch etwas breiter. Die ICs haben manchmal Waggons mit StellplĂ€tzen. Der ÖBB-Zug (EC88/EC89) zwischen Verona und MĂŒnchen hat sowohl ein Fahrradabteil als auch jeweils am Anfang und Ende eines Waggons einen "Haken" fĂŒr ein Fahrrad; blöd nur, wenn da vorher jemand sein GepĂ€ck hinstellt 😠. Da die wenigsten Fahrradfahrer viel Routine mit solchen FernverkehrszĂŒgen haben, dauert das Ein-/Ausladen ein wenig und verursacht bei einigen Reisenden Stress ("Jochen, erst die Taschen! Wir mĂŒssen hier raus!").

Die FĂ€hrverbindung zwischen Pula und Venedig hat auch super geklappt; ich weiß nicht, was ich bei einer Stornierung der Überfahrt gemacht hĂ€tte... Auch gut, dass ich 5 € Aufschlag fĂŒr ein "VIP-Ticket" bezahlt habe. Dadurch konnte ich in einem kleineren, besser gelĂŒfteten Bereich mit guter Aussicht sitzen. Die Fahrt durch die Lagune und die Einfahrt nach Venedig waren spektakulĂ€r.