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Felix

Etappe 4 Triest - Grožnjan

2 min read

85 km, eher flach, ab Grenze Kroatien Anstieg, bedeckt, zum Ende hin Nieselregen, 15°C

Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat, hört es um 8 Uhr auf einmal auf und fängt bis 15 Uhr auch nicht mehr an. Hurra!

Der Weg aus Triest heraus ist ein bisschen mühselig, weil die Beschilderung fehlt und die Route auf einer Haupt-Ausfallstraße verläuft. Aber alles kein Problem.

Spätestens in Slowenien richtig schöner, asphaltierter Radweg. Nachdem man ein bisschen über die Hügel gecruist ist (toll!), landet man auf dem Fahrrad-Küsten-Highway (siehe Foto).

Während zwischen Italien und Slowenien nur ein kleines Schild die Landesgrenze markiert, gibt es nach Kroatien eine ordentliche Grenzstation. Ich stelle mich ein bisschen dusselig an und werde von den Jungs ein bisschen angeschnauzt. Naja, es gab halt nur Spuren für Autos und Bus/LKW. Als Fahrradfahrer ist man doch frei und kann sich ein bisschen durchlavieren... Pustekuchen!

Ab Grenze ist der Weg nicht mehr asphaltiert, grober Schotter wechselt sich mit nassem Ton ab; beides nicht so das natürliche Habitat meiner Mühle. Z.T. führt der Weg spektaktulär an einem Kap entlang, manchmal ist es aber auch nur eine Dreckpiste neben der neu gemachten Autostraße. Ich erreiche Groznjan rechtzeitig bevor es richtig zu regnen beginnt. Interessantes Dörfchen mit toller Aussicht, voll auf Ausflugtouristen eingestellt, aber zumindest heute nicht allzu sehr Disneyland. Unterkunft in Privatpension (was Anderes scheint es auch nicht zu geben).

 

Felix

Etappe 3 Monfalcone - Triest

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40km, flach bis auf ein paar "Wellen", Dauerregen

Die Küstenstraße zwischen Monfalcone ist im ersten Abschnitt nicht so toll: eine typische SS, die durch die Vororte von Monfalcone führt, Zubringer zur Autobahn. Im zweiten Abschnitt ist die Straße spektakulär und außerdem tendenziell leicht abschüssig. Bei schönem Wetter könnte ich diese Straße vielleicht noch mehr genießen. Ich treffe zwei Tourenradler, die sich auch nicht haben abschrecken lassen.

Jetzt mache ich Sightseeing in Triest, das mich schon bei der Einfahrt beeindruckt: Grandiose Paläste, ein alter Hafen, eine Burg, die kilometerlange Uferpromenade...

Die Klamotten habe ich zum Trocknen aufgehängt.

Felix

Etappe 2 Latisana - Monfalcone

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96 km alles flach, Dauerregen . Die Schönwetter-Radler vom Giro d'Italia machen heute Pause, während ich die Mühle durch die österreichischen Mittelmeer-Regionen prügle.

Es regnet mal mehr mal weniger, trotzdem macht die Fahrt Spaß, mit Ausnahme einer kurzen Schlammschlacht. Ich hatte mir vor der Fahrt neue Schuhe mit Goretex-Membaran gekauft. Die haben zumindest vier Stunden gehalten. Erwins rote Regenjacke sieht zwar schick aus, hält aber nicht so viel Regen ab.

Ich fahre fast ausschließlich auf Radwegen, u.a. ein spektakuläres Stück zwischen Cervignano und Grado auf dem Alpe-Adria-Weg. Ab Grado geht der Weg durch ein größeres Naturschutzgebiet mit interessanten Vögeln. Dann feht's weiter zum Isonzo und schließlich nach Monfalcone.

Mein Hotel liegt direkt neben der großen Werft im Stadtteil Panzano. Interesante Arbeitersiedlung, die offenbar immer noch ziemlich intakt ist. Ansonsten fallen die vielen asiatischen Menschen im Stadtbild auf, die auch bei der Werft arbeiten (Bengalen?).

Felix

Etappe 1 Venedig - Latisana

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148 km, alles flach. Wetter zum Teil bewölkt, bisschen schwül bei Temperaturen um 25°C

Nach dem wirklich stressigen und nervigen Start ging es ab Jesolo besser. Zum Schluss hatte ich wieder ein paar Kilometer auf einer Strada Statale, der Verkehr war aber ruhiger. Es gibt z.T. ausgeschilderte Radwege, denen ich versuche zu folgen. Einer davon führt über eine Straße, die zwar offiziell noch Autostraße ist, wo aber keiner lang fährt, weil es eine leistungsfähigere Straße parallel dazu gibt

Der Weg führt mich häufig entlang von Kanälen. Das Wassermanagement in der gesamten Region muss ziemlich ausgeklügelt sein, es gibt auch alle paar hundert Meter eine alte Pumpenstation (Foto kommt). Große Felder, z. T. brach liegend, helle Erde. Anbau von Getreide, Wein, Reis. An den Kanälen oder an kleineren Flüssen habe ich häufiger riesige Netzkonstruktionen gesehen, die wohl dem Fischfang dienen.

Unterkunft in einem Agriturismo in der Nähe von Latisana. Schönes Zimmer, preiswert, aber freilich etwas ab vom Schuss.

Felix

Italien & Istrien 🚲

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Morgen beginnt (hoffentlich) meine Fahrradtour von Venedig 🇮🇹 über Triest, Pula 🇭🇷 nach Verona.

Bei herrlichem Fahrradwetter in Düsseldorf steige ich in einen IC 🚂 nach Mannheim, von dort geht es über München und Verona nach Venedig. Ich werde also voraussichtlich den ganzen Tag in einer mehr oder minder komfortablen Blechbüchse eingesperrt sein, ab und zu meine Mühle umladen und mir um meinen nächsten Anschluss Sorgen machen.

Felix

Etappe 3 Aachen - Düsseldorf

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114 km, Wetter gut: Kaum Wind, Temperatur zwischen 10 und 20, kein Regen, meist Sonne.

Nach einem reichhaltigen Frühstück Start über Aachen City, Universität ins Wurmtal. Dort ziemlich gut ausgebaute Fahrradwege, meist mit Wanderwegen geteilt. Gemischt Schotter, Asphalt. Es gibt ein paar Hügel, die wir ganz locker bewältigten. Spätestens ab Geilenkirchen ist die Strecke komplett flach.

Ab Erkelenz / Hückelhoven gibt es ein paar Passagen durch Ortschaften, die ziemlich blöd sind.

Schließlich Fahr am Niers-Radweg bis kurz hinter Korschenbroich. Christoph und Wolfgang fuhren weiter Richtung Neersen, ich schlug einen Weg schräg am Flughafen Mönchengladbach vorbei zum Nordkanal ein. Nordkanal-Fahrt über Kaarst  / Neuss ist die kürzeste Verbindung aber total nervig weil direkt neben der vielbefahrenen Landstraße.

Felix

Etappe 2 St. Vith - Aachen

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100 km auf der Vennbahn. Bis kurz hinter Monschau (km 60) hatten wir durchgängig Nieselregen bei Temperaturen zwischen 7 und 14 Grad. Anschließend lockerte es  auf, und es ging fast konstant mit 2% Gefälle bergab.

Die Vennbahn-Trasse ist super: Belag fast durchgängig Asphalt, keine Straßen, gute Beschilderung. Wenig los heute.

Monschau ist ein typischer Touri-Ort, der auch bei Gästen aus den Nachbarländern sehr beliebt zu sein scheint. Ist mir zu kitschig, zu sehr Geschäftemacherei.

Kurz vor Aachen haben wir am alten Bahnhof in Raeren (Belgien) eine Pause eingelegt. Dort gibt es eine neue Wirtschaft in einer kleinen Hütte, die Erfrischungen und Kleinigkeiten verkauft. Sehr nett, leckeres belgisches Bier. Offenbar auch bei Ortsansässigen beliebt.

Unterkunft im "art Hotel Aachen Superior" in Burtscheid. Die Sauna ist leider nicht angeheizt.

Gute Etappe, aber ohne Regen und mit 5°C mehr wäre sie grandios gewesen.

Felix

Etappe 1 Troisvierges - St. Vith

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Die Anreise nach Troisvierges ist ziemlich umständlich, und wir verpassten in Lüttich einen Anschlusszug, so dass wir dort knapp 1,5h warten mussten (Bahnhofsgebäude ziemlich interessant). In Lüttich fand ein Amateurrennen (Liege-Bastogne) statt, und wir begleiteten die Sportskameraden ein kleines Stückchen. Der Zug nach Luxemburg war fast leer, schöne Strecke.

Am Startpunkt geht es ca  100 Meter mit ordentlicher Steigung los, dann ist man auf der perfekt präparierten Piste. Zwischendurch immer mal wieder kurze Steigungen, aber auch längere Passagen zum Rollen. Kein Verkehr, 2 Fahrradfahrer. Highlight: Im Fledermaustunnel schaltet sich die Beleuchtung automatisch ein und aus.

Wetter passt: Kein Regen, Rückenwind. Relativ frisch.

Unterkunft in St. Vith top (Berliner Hof). Abendessen in der Imbissstube, anschließend belgische Bierspezialitäten im "The Big Easy" (Kneipe).

Felix

Vennbahn

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Heute fahre ich mit Wolfgang und Christoph mit der Bahn nach Troisvierges in Luxemburg, Startpunkt des Vennbahn-Radwegs. Die Wetteraussichten sind eher mau, aber wir haben ja die Sonne im Herzen ☀

Felix

Schluss 🏁

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In Koblenz mache ich Schluss und setze mich in den Zug nach Hause. Meine Knie brauchen ein bisschen Pause.

Der Lahntalradweg war super, das liegt auch an der entzückenden Landschaft. Andere Tourenradler habe ich nicht getroffen, im Sommer ist aber bestimmt viel los.

Eine Zugfahrt auf der Lahntalbahnstrecke stelle ich mir auch ziemlich interessant vor.