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Etappe 2 Latisana - Monfalcone

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96 km alles flach, Dauerregen . Die Schönwetter-Radler vom Giro d'Italia machen heute Pause, während ich die Mühle durch die österreichischen Mittelmeer-Regionen prügle.

Es regnet mal mehr mal weniger, trotzdem macht die Fahrt Spaß, mit Ausnahme einer kurzen Schlammschlacht. Ich hatte mir vor der Fahrt neue Schuhe mit Goretex-Membaran gekauft. Die haben zumindest vier Stunden gehalten. Erwins rote Regenjacke sieht zwar schick aus, hält aber nicht so viel Regen ab.

Ich fahre fast ausschließlich auf Radwegen, u.a. ein spektakuläres Stück zwischen Cervignano und Grado auf dem Alpe-Adria-Weg. Ab Grado geht der Weg durch ein größeres Naturschutzgebiet mit interessanten Vögeln. Dann feht's weiter zum Isonzo und schließlich nach Monfalcone.

Mein Hotel liegt direkt neben der großen Werft im Stadtteil Panzano. Interesante Arbeitersiedlung, die offenbar immer noch ziemlich intakt ist. Ansonsten fallen die vielen asiatischen Menschen im Stadtbild auf, die auch bei der Werft arbeiten (Bengalen?).

Etappe 1 Venedig - Latisana

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148 km, alles flach. Wetter zum Teil bewölkt, bisschen schwül bei Temperaturen um 25°C

Nach dem wirklich stressigen und nervigen Start ging es ab Jesolo besser. Zum Schluss hatte ich wieder ein paar Kilometer auf einer Strada Statale, der Verkehr war aber ruhiger. Es gibt z.T. ausgeschilderte Radwege, denen ich versuche zu folgen. Einer davon führt über eine Straße, die zwar offiziell noch Autostraße ist, wo aber keiner lang fährt, weil es eine leistungsfähigere Straße parallel dazu gibt

Der Weg führt mich häufig entlang von Kanälen. Das Wassermanagement in der gesamten Region muss ziemlich ausgeklügelt sein, es gibt auch alle paar hundert Meter eine alte Pumpenstation (Foto kommt). Große Felder, z. T. brach liegend, helle Erde. Anbau von Getreide, Wein, Reis. An den Kanälen oder an kleineren Flüssen habe ich häufiger riesige Netzkonstruktionen gesehen, die wohl dem Fischfang dienen.

Unterkunft in einem Agriturismo in der Nähe von Latisana. Schönes Zimmer, preiswert, aber freilich etwas ab vom Schuss.

Italien & Istrien 🚲

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Morgen beginnt (hoffentlich) meine Fahrradtour von Venedig 🇮🇹 über Triest, Pula 🇭🇷 nach Verona.

Bei herrlichem Fahrradwetter in Düsseldorf steige ich in einen IC 🚂 nach Mannheim, von dort geht es über München und Verona nach Venedig. Ich werde also voraussichtlich den ganzen Tag in einer mehr oder minder komfortablen Blechbüchse eingesperrt sein, ab und zu meine Mühle umladen und mir um meinen nächsten Anschluss Sorgen machen.

Etappe 3 Aachen - Düsseldorf

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114 km, Wetter gut: Kaum Wind, Temperatur zwischen 10 und 20, kein Regen, meist Sonne.

Nach einem reichhaltigen Frühstück Start über Aachen City, Universität ins Wurmtal. Dort ziemlich gut ausgebaute Fahrradwege, meist mit Wanderwegen geteilt. Gemischt Schotter, Asphalt. Es gibt ein paar Hügel, die wir ganz locker bewältigten. Spätestens ab Geilenkirchen ist die Strecke komplett flach.

Ab Erkelenz / Hückelhoven gibt es ein paar Passagen durch Ortschaften, die ziemlich blöd sind.

Schließlich Fahr am Niers-Radweg bis kurz hinter Korschenbroich. Christoph und Wolfgang fuhren weiter Richtung Neersen, ich schlug einen Weg schräg am Flughafen Mönchengladbach vorbei zum Nordkanal ein. Nordkanal-Fahrt über Kaarst  / Neuss ist die kürzeste Verbindung aber total nervig weil direkt neben der vielbefahrenen Landstraße.

Etappe 2 St. Vith - Aachen

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100 km auf der Vennbahn. Bis kurz hinter Monschau (km 60) hatten wir durchgängig Nieselregen bei Temperaturen zwischen 7 und 14 Grad. Anschließend lockerte es  auf, und es ging fast konstant mit 2% Gefälle bergab.

Die Vennbahn-Trasse ist super: Belag fast durchgängig Asphalt, keine Straßen, gute Beschilderung. Wenig los heute.

Monschau ist ein typischer Touri-Ort, der auch bei Gästen aus den Nachbarländern sehr beliebt zu sein scheint. Ist mir zu kitschig, zu sehr Geschäftemacherei.

Kurz vor Aachen haben wir am alten Bahnhof in Raeren (Belgien) eine Pause eingelegt. Dort gibt es eine neue Wirtschaft in einer kleinen Hütte, die Erfrischungen und Kleinigkeiten verkauft. Sehr nett, leckeres belgisches Bier. Offenbar auch bei Ortsansässigen beliebt.

Unterkunft im "art Hotel Aachen Superior" in Burtscheid. Die Sauna ist leider nicht angeheizt.

Gute Etappe, aber ohne Regen und mit 5°C mehr wäre sie grandios gewesen.

Etappe 1 Troisvierges - St. Vith

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Die Anreise nach Troisvierges ist ziemlich umständlich, und wir verpassten in Lüttich einen Anschlusszug, so dass wir dort knapp 1,5h warten mussten (Bahnhofsgebäude ziemlich interessant). In Lüttich fand ein Amateurrennen (Liege-Bastogne) statt, und wir begleiteten die Sportskameraden ein kleines Stückchen. Der Zug nach Luxemburg war fast leer, schöne Strecke.

Am Startpunkt geht es ca  100 Meter mit ordentlicher Steigung los, dann ist man auf der perfekt präparierten Piste. Zwischendurch immer mal wieder kurze Steigungen, aber auch längere Passagen zum Rollen. Kein Verkehr, 2 Fahrradfahrer. Highlight: Im Fledermaustunnel schaltet sich die Beleuchtung automatisch ein und aus.

Wetter passt: Kein Regen, Rückenwind. Relativ frisch.

Unterkunft in St. Vith top (Berliner Hof). Abendessen in der Imbissstube, anschließend belgische Bierspezialitäten im "The Big Easy" (Kneipe).

Vennbahn

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Heute fahre ich mit Wolfgang und Christoph mit der Bahn nach Troisvierges in Luxemburg, Startpunkt des Vennbahn-Radwegs. Die Wetteraussichten sind eher mau, aber wir haben ja die Sonne im Herzen ☀

Schluss 🏁

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In Koblenz mache ich Schluss und setze mich in den Zug nach Hause. Meine Knie brauchen ein bisschen Pause.

Der Lahntalradweg war super, das liegt auch an der entzückenden Landschaft. Andere Tourenradler habe ich nicht getroffen, im Sommer ist aber bestimmt viel los.

Eine Zugfahrt auf der Lahntalbahnstrecke stelle ich mir auch ziemlich interessant vor.

Etappe 4 Wetzlar - Diez

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81 km, meist flach. Ich mache heute ein bisschen früher Schluss, weil das Radeln nicht so viel Spaß macht und meine Knie ein bisschen schmerzen; sie müssen sich wohl noch an das neue Fahrrad gewöhnen.

Der Lahntalradweg ist weiterhin klasse. Gut ausgeschilderte Wege abseits von Autoverkehr. Nur zwischen Wetzlar und Solms muss man zwischendurch auf eigenem Radweg neben einer Bundesstraße fahren. Der Weg schlängelt sich durch eine idyllische und abwechslungsreiche Landschaft. Oft trifft man auf die alte Bahntrasse mit den markanten Tunneleinfahrten (siehe Foto Weilenburg), die zwar in Betrieb aber nicht besonders stark frequentiert ist. Es sind auch nicht viele Fahrradfahrer unterwegs.

Kurz vor Limburg taucht hinter einer Biegung die Kirche von Dietkirchen auf, die das ganze Tal dominiert. Sehr beeindruckend.

Etappe 3 Bad Laasphe - Wetzlar

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109 km, meist flach. Wetter sehr wechselhaft. Durchgängig kalt. Zwischendurch Schauer, Schneeregen. Starker Wind, zum Glück meistens aus der richtigen Richtung.

Der Lahntalradweg gefällt mir bis jetzt sehr gut. Die Wege führen, von Ortsdurchfahrten abgesehen, auf gut gepflegten Fahrradwegen entlang. Ausschilderung ist auch super.

Unterwegs zwei Störche gesehen.

Unterkunft in Hotel Michels, ganz komischer Betonbunker, der ein bisschen in die Jahre gekommen ist. Dom hatte leider schon zu.